Mittel gegen Haarausfall und die Ursachen

Um dem Haarausfall entgegen zu wirken, entnimmt der behandelnde Dermatologe entweder eine Kopfhautprobe oder eine kleine Haarprobe um das Mittel gegen Haarausfall zu finden. Dabei kann der Arzt feststellen, in welchem Stadium sich die Krankheit befindet. Die gängigste und somit auch wirksamste Behandlung des Haarausfalls, ist die topische Immuntherapie. Obgleich diese Methode noch nicht zugelassen ist, bieten viele Unikliniken diese besondere Behandlung als Mittel gegen Haarausfall an. Dabei werden zwei verschiedene Stoffe auf die Hautpartien gegeben. Dabei handelt es sich entweder um DCP oder SADBE. Diese Stoffe lösen eine Abwehrreaktion auf der Haut aus. Dadurch werden die Abwehrstoffe, die sich fälschlicher Weise auf die Haare konzentriert haben, abgelenkt, und kümmern sich nun um die Bekämpfung der aufgetragenen Stoffe. Der Erfolg tritt ziemlich schnell ein und die betroffenen Stellen wachsen in den meisten Fällen gänzlich wieder zu.

Medzinische Sicht der Mittel gegen Haarausfall

Eine weiteres Mittel gegen Haarausfall bzw. Behandlungsmethode ist die Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen, auch PUVA-Therapie genannt. Diese Methode dauert aber länger an und birgt das erhöhte Risiko von Hautkrebs. Von daher wird diese Behandlung nur noch sehr selten angewandt. Der “normale” oder im Volksmund “erblich bedingte” Haarausfall, med. Alopecia androgenetica genannt, ist nicht auf eine Krankheit zurück zu führen sondern tatsächlich vererbbar. Die Ursache ist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT). Dies ist ein körpereigener Stoff, der aus der Umwandlung des Hormons Testosteron entsteht, auf den die Haarwurzeln und deren Wachstum, überempfindlich reagieren. Lupe und Mittel gegen HaarausfallBetroffen sind davon meist das Oberkopfhaar und dagegen immun das Nacken- und Hinterkopfhaar. Die Haarfollikel “trocknen” sozusagen aus, verkümmern und fallen letztendlich ganz aus. Doch dieses DHT ist bei Männern sehr wichtig für die Entwicklung vom Jungen zum Mann. Ohne diesen Stoff würde z. B. die Pubertät gar nicht erst zustande kommen. Mittel gegen diese Art von Haarausfall gibt es viele. Angefangen von der einfachen Kopfbedeckung, über Haarteile bis hin zur Perücke. Doch gibt es zudem schon lange Zeit ebenso medizinische Möglichkeiten, der fehlenden Haarpracht entgegen zu wirken. Aufgetragene oder eingenommene Wirkstoffe können heutzutage vieles retten bzw. wieder herstellen und somit ein Mittel gegen Haarausfall sein. Unlängst wurde 2012 das Hormon Prostaglandin D2 entdeckt, das als Inhibitor, also als Hemmer wirkt. Dieser Hemmer greift in die körpereigene DHT-Produktion ein und bewirkt somit einen aufkeimenden Haarwuchs. Natürlich besteht auch die teuerste Variante, sich komplette Haarwurzeln neu in die Kopfhaut einpflanzen zu lassen. Das übernimmt dann allerdings ein kostenspieliger Schönheitschirurg. Weiter kann man auch selbst Hand anlegen und zu rezeptfreien Mitteln greifen. Da gibt es in der Drogerie und in Apotheken diverse Haarelixiere, Shampoos, Kosmetika und Kuren, die eine neu gewonnene Haarpracht versprechen. Ob diese Mittel ebenso zuverlässig helfen, wie es ein Dermatologe kann, muss man aber selbst herausfinden.

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So können Sie den Haarwuchs anregen

Sind noch genug gesunde Wurzeln vorhanden oder neu gewachsen, sollen die Haare sich natürlich nicht allzu lange Zeit lassen. Dazu gibt es ebenso viele Mittel und Wege, den Haarwuchs zu beschleunigen. Angefangen von Tablettenkuren, die den Körper mit Vitaminen und Zink versorgen, bis hin zu Erstellungen von neuen Ernährungsplänen. Hinzu kommen noch Kuren und Shampoos zu den unzähligen Angeboten, die die Kopfhaut mit Koffein zum Sprießen der Wurzeln anregen sollen. Angefangen bei der Ernährung, schwört die Wissenschaft auf Omega 3 Fettsäuren, sowie auf die Vitamine A, D, E und K. Tatsächlich ist diese These auch belegt. Weiter ist Zink ein wichtiger Baustein, der unserem Körper hilft, die Haare wachsen zu lassen. Zu finden ist dieser Baustein z. B. in Kakao, Austern, Weizenkeimen und natürlich in diversen Präparaten.

Um einen gesunden und schnellen Wachstum zu unterstützen, sollte man allerdings auf übermäßiges Stylen verzichten. Haarspray, Gel und der Heißluftföhn sind somit selten zu verwenden und kein Mittel gegen Haarausfall, sondern im Gegenteil. Koffeinshampoos sind teuer und immer noch in deren Wirkung umstritten. Viele Menschen behaupten, dass es Wunder bewirkt, andere wiederum sagen, dass es gar nichts bringt. Vermeidung von allem Ungesundem, wie Nikotin, Alkohol und auch emotionaler Stress sind eben so eine sehr gute Voraussetzung für einen gesunden Haarwuchs.