Medikamente gegen Liebeskummer

Gibt es Medikamente gegen Liebeskummer? Und wenn ja, was ist davon zu halten?
Gegen Liebeskummer direkt gibt es natürlich kein Medikament. Mit so einer Liebeskummer-Wunderpille würde sich jedes Pharma-Unternehmen eine goldene Nase verdienen. Es gibt aber durchaus Medikamente, die man bei Liebeskummer einnehmen kann – um die Nebenwirkungen zu behandeln.

Dabei sollte man sich vor Augen halten, dass Liebeskummer sowohl die körperliche als auch die seelische Komponente betrifft: Richtiger, heftiger Liebeskummer ist oft verbunden mit massiven körperlichen Schmerzen. Wer das schon einmal erlebt hat, weiß, was der Spruch „Es zerreißt mir das Herz“ bedeutet. Aber auch die Sinne sind getrübt. Traurigkeit bis hin zu einer depressiven Verstimmung, allgemeine Unlust, Appetitlosigkeit und so weiter sind oft Ausdruck der gequälten Seele.

Aus diesen Gründen können hier vorübergehend manchmal Medikamente weiterhelfen, die in anderen Situationen bei ähnlichen Symptomen verwendet werden. Besonders intensiv wird das Gefühl wenn man vergeblich versucht seinen Ex zurück zu gewinnen und einfach immer wieder scheitert. Auf Seiten der Schmerzmittel sind dies beispielsweise Paracetamol. Dieses Mittel kann auch die seelischen Schmerzen etwas erträglicher machen. Für die psychische Komponente können Stimmungsaufheller dafür sorgen, dass nicht mehr alles trüb und grau aussieht. Besser sind pflanzliche Mittel wie Johanniskraut.

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Alkohol ist als Medikament gegen Liebeskummer absolut ungeeignet!
Es ist jedoch dringend davon abzuraten, bei Liebeskummer einfach in die Hausapotheke zu greifen oder sich frei verkäufliche Mittel gleich packungsweise reinzupfeifen! Psychopharmaka gibt es ohnehin nur auf Rezept. Medikamente machen auf Dauer abhängig, und sie haben Nebenwirkungen. Auch die rezeptfreie Schmerztablette. Darüber braucht man kaum zu reden. Auch rein pflanzliche Mittel sind mit Vorsicht zu verwenden. Sie haben ebenfalls Nebenwirkungen, und falsch dosiert oder zu lange eingenommen können sie ebenfalls fataler Folgen haben.

Wenn es weh tut (und das tut es mit Sicherheit) und wenn dir die Schmerzen unerträglich erscheinen, solltest du den Gang zum Arzt oder Psychologen nicht scheuen. Er wird dann entscheiden, welches Mittel für dich geeignet ist und dir gegebenenfalls auch einen Therapeuten empfehlen. Wenn du pflanzliche Mittel bevorzugst, kannst du deinen Heilpraktiker fragen. Er kennt das Zusammenspiel verschiedener pflanzlicher Wirkstoffe und weiß auch, welche Dosierung angebracht ist.

Oft kann aber statt der “Chemie” ein Coaching oder eine professionelle Beratung besser weiterhelfen.