Kreisrunder Haarausfall – Informationen und Tipps

Der Haarausfall – Die Auswirkung auf den Menschen

Von dem Phänomen Haarausfall sind viele Menschen betroffen, besonders Männer. Viele der Betroffenen nehmen das Schicksal einfach als Laune der Natur hin, doch die meisten Menschen leiden darunter enorm. Haare bieten nicht nur Schutz für bestimmte Körperregionen, sondern dient die Haarpracht auch dem positiven Erscheinungsbild. Haare haben nicht nur bei uns Menschen eine äußere Bedeutung, sondern auch in der Tierwelt. Zum Beispiel bei den Löwen symbolisiert eine kräftige und breit gewachsene Mähne, Kraft und Führungsvermögen für die Sippe.

Mann zeigt auf seinen kreisrunden Haarausfall

Aber signalisiert die Haarpracht auch Gesundheit, was den Weibchen wiederum zeigt, dass aus dieser Zusammenkunft höchstwahrscheinlich gesunder Nachwuchs entspringen könnte. Auch das Federkleid von Vögeln, das ähnlich wie ein Haarkleid zu betrachten ist, dient der Paarung bzw. dem erfolgreichen Balzverhalten. Ein Mann, dessen Haare dünn wachsen oder gar ausfallen, ist gesellschaftlich subtilen negativen Aspekten ebenso ausgesetzt, wie ein Löwe ohne Mähne. Frauen trifft es zwar nicht so häufig, doch wenn, dann ist das ein sichtbarer Makel mit einer viel größeren Tragweite als bei Männern. Eine Frau, deren Haare ausfallen und in kranken Strähnen herunter hängen, mag nicht mal mehr in den Spiegel schauen, geschweige denn, vor die Tür gehen. Äußere Schönheit hat bei Frauen, im Gegensatz zu Männern, von daher noch ein ganz anderes Gewicht, das nicht nur die gesellschaftliche Norm bestimmt, sondern eben auch im persönlichen fundamentalen Wohlbefinden zu suchen ist. Die meisten Betroffenen fühlen sich schwächlich oder gar kränklich. Das legt sich negativ auf das Selbstbewusstsein nieder. Unabhängig vom Geschlecht. Ein kräftiger und gesunder Haarwuchs signalisiert Gesundheit, Frische, Ernährungsbewusstsein und Gewinn bringend dazu: Ein intensiveres Selbstbewusstsein.

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Kreisrunder Haarausfall – Ein Krankheitsbild

Der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) betrifft viele Menschen, unabhängig vom Geschlecht. Bei den Betroffenen fallen die Haare sprichwörtlich in Kreisformen aus bzw. wachsen erst gar nicht. Die Geschichte des kreisrunden Haarausfalls geht weit zurück und wurde erstmals von Hippokrates entdeckt, wobei man zu diesen Zeiten noch von der Fuchskrankheit sprach. So hatte man Tiere gesehen, auf dessen Fell sich Flecken abzeichneten, an denen keine Haare wuchsen. Bei Menschen ist dabei nicht nur das Kopfhaar betroffen, sondern auch andere Regionen wie der Bart, die Beine oder die Brust. Der kreisrunde Haarausfall ist eine der häufigsten Haarwuchserkrankungen, mit entzündlichem Charakter bzw. Anamnese. Die Flächen der betroffenen Stellen sind meist glatt, eingesunken und fühlen sich beim Betasten sehr weich, – fast schon fremdartig an. Die Medizin geht davon aus, dass das Immunsystem die eigenen Haare abstößt. Also eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass das menschliche Immunsystem die Haare als gefährlichen Fremdkörper erkennt und die Wurzeln dabei bekämpft und abtötet. Eine weitere Studie hat ergeben, dass ebenso Ursachen, für diesen Haarausfall, im emotionalen Stress zu suchen sind. Oftmals wachsen die betroffenen Stellen nach einiger Zeit, und ohne weitere Behandlung wieder zu. Jedoch kann ein kreisrunder Haarausfall auch zu einem kompletten Ausfall der Körperbehaarung führen. Weiter sind aber auch viele andere Erkrankungen des Körpers und auch der Seele eine Ursache für den Haarausfall. So können Diabetes, Stoffwechselstörungen und auch Bulimie der Grund für den Haarausfall sein. Eine Störung der Schilddrüsen, eine Über- und Unterfunktion, stellen ebenso eine Möglichkeit für die Ursache dar. Man hat mittlerweile sogar herausfinden können, dass Nikotin- und Alkoholkonsum für den Haarausfall ein Grund sein können. Eine Nierenfunktionsstörung, eintönige Ernährung (Mangelerscheinungen) und die Einnahme von diversen Medikamenten stellen ebenso eine Ursache für den Haarausfall dar. Nicht selten wird der Haarausfall zu einer Krankheit, die auch Schmerzen verursachen kann. Bei überwiegend weiblichen Patienten tritt der so genannte Haarkatarrh auf (med. Trichodynie). Dabei spannt und schmerzt die Kopfhaut erheblich. Weiter gibt es natürlich auch noch den ungefährlichsten Haarausfall: den Altersbedingten.

Arzt über Haarausfall

Die Glatze ist sehr stark verbreitet

Im Gegensatz zur weitverbreiteten Behauptung, dass Männer mit einer Glatze generell erfolglos durch das Leben ziehen, sehen wir heute viele Männer, die das Gegenteil bewiesen haben. Natürlich stehen sie nicht besser dar, als ein Mann, der volles, gesundes Haar zeigen kann. Doch haben sie das gewisse Etwas. Studien haben ergeben, dass ein Mann mit einer Glatze sogar äußerst selbstbewusst wirken kann. Er signalisiert Mut, Kraft und vermittelt subtil einen gewissen Charme, den man oftmals als ein wenig verrucht darstellen mag. Die Glatze kann aber auch einen persönlichen Protest ausdrücken, oder sogar eine wenig angesehene politische Orientierung. Auch im Glauben zählt die Glatze in vielen Religionen als besonders „gottesnah“ und „rein“. Viele Männer entscheiden sich zur Glatze aber auch, weil sie ihren Haarausfall nicht mehr in den Griff bekommen haben. Da zeigen sie lieber ihr Haupt im Glanze, als im “diffusen Licht“.
Nicht wenige Berühmtheiten tragen eine Glatze. Bruce Willis z. B. (US-amerikanischer Schauspieler) scheint mit seiner nichtvorhandenen Haarpracht sehr viel Erfolg zu haben. Die Glatze wird aber auch oftmals als falsches charakterliches Bild “empfangen”. So denken viele Menschen, dass ein Mann mit Glatze eine gewisse Grundaggressivität in sich trägt, was natürlich nicht immer der Wahrheit entspricht. In unserer heutigen Zeit ist eine Glatze aber im Grunde kein echter Hingucker mehr, da ein Mann mit Glatze ein mittlerweile alltäglicher wie nicht ungewöhnlicher Anblick ist.