Keuchhusten Inkubationszeit

Kinder und Erwachsene können gleichermaßen am Keuchhusten erkranken. Der Fachbegriff für Keuchhusten ist Pertussis, dabei handelt es sich um eine schwerwiegende Erkrankung der Atemwege. Jemand der an Keuchhusten erkrankt, muss das Haus hüten und demzufolge zu Haus bleiben, wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr. Bei Kleinkinder ist diese Erkrankung sehr heimtückisch und gefährlich, es kann hier zum Atemstillstand kommen.

Keuchhusten Inkubationszeit und Verlauf

Die Keuchhusten Inkubationszeit beträgt fünf bis vierzehn Tage nach der Ansteckung, Mediziner staffeln die auftretenden Beschwerden in drei Perioden. Die Keuchhusten Inkubationszeit beginnt nach der Ansteckung, in dieser Zeit gibt es keine Auffälligkeiten, nach zirka ein bis zwei Wochen beginnen die ersten Symptome, die ähnlich einer Grippe verlaufen. Schnupfen, Husten und Halsschmerzen treten auf, der Husten ist dann noch als leicht zu bezeichnen. Nach wiederum zwei Wochen treten dann die sehr starken krampfartigen Hustenschübe auf, dazu begleitend kommt es zu Keuchanfällen, das ist dann auch schon die zweite Periode.

Gerade nachts, sowie bei körperlichen Betätigungen und auch Stress, kommt es zu diesen Hustenattacken. In der Hälfte der Fälle kommt es zu Erbrechen und einem starken Würgen. Ein Viertel der Erkrankten klagt dann auch noch über andere Erkrankungen wie Leistenbruch, Rippenfrakturen durch Husten oder eine Mittelohrentzündung. Die dritte Periode, ist die Zeit der Besserung, wo der Husten oder die Hustenanfälle geringer werden. Nach der Keuchhusten Inkubationszeit und dem abschließenden Verlauf, bis zur Ausheilung mit entsprechenden Medikamenten, vergeht meist eine Zeit von über 6 Wochen.

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Nach der Infektion folgt die Inkubationszeit

Bei Erwachsenen treten die Beschwerden nach der Keuchhusten Inkubationszeit meist ohne Fieber auf. Kinder klagen mehr über Halsschmerzen und Fieber wie erwachsene Kranke. Eine besondere Gefahr ist der Atemstillstand bei Kleinkindern. Keuchhusten wird durch Bordetella pertussis Bakterien übertragen, danach beginnt die Keuchhusten Inkubationszeit. Die Gefahr der Ansteckung ist groß und somit sollten Erkrankte isoliert bleiben und Menschenmengen meiden.

Die Infektion geschieht über die sogenannte Tröpfeninfektion, die durch Sprechen, Niesen oder Husten einsetzt. Die Pertussis greift das Gewebe an und schwächt das Immunsystem. Die Bakterien vermehren sich im Verlauf der Erkrankung im Gewebe der Schleimhäute der Atemwege. Es gibt auch noch eine besondere Art des Keuchhusten, die milder und schwächer verläuft. Man nennt diese Erkrankung Parapertussis.

Diagnose: der Nachweis der Pertussis

Nachweisen lässt sich die Krankheit mit einem Test auf bakterielle Infektionen. Hierbei lassen sich genau die Erreger nachweisen. Dieses aufwendige Verfahren wird meist nicht bei Erwachsenen durchgeführt, da der Krankheitsverlauf schwächer ist und somit gleich auf eine Grippeerkrankung getippt wird. Bei vielen Patienten mit Atemwegserkrankungen, wird diese schwerwiegende und gefährliche Erkrankung für Kleinkinder nicht erkannt. Ein Abstrich in der Nase von Erwachsenen und Jugendlichen bringt meist kein Ergebnis, jedoch bei Kleinkindern ist die Methode effektiv.