Ich bin verliebt aber schüchtern – was nun?

Und wieder sehe ich sie: Mandelförmige braune Augen, wunderschönes Gesicht und Topfigur. Ich himmle sie an, doch sie beachtet mich kaum, behandelt mich eher oberflächlich und schlecht, lästert gar über meine Klamotten. Wieder und wieder verabrede ich mich trotzdem mit ihr. Klarer Fall: Ich bin verliebt. Und ich bin viel zu schüchtern, um die Frau zu bekommen.

Als sie sich von mir zum Essen einladen lässt springe ich geistig in die Luft. Wie toll – ich zahle, sie lächelt mich wissend an und ich gehe ein weiteres Mal wie ein Trottel nach Hause. Ich bin so in sie verliebt aber schüchtern, dass ich nachts von einer riesigen Pyramide träume an deren Spitze ich ihr Gesicht erkenne. Woody Allen könnte die ganze Szenerie nicht lächerlicher darstellen.

Das ist nun 20 Jahre her und Sie können sich denken wie es ausgegangen ist: Der Prinz hat nach langem intensiven Werben seine Prinzessin doch noch bekommen und wir leben glücklich und zufrieden bis an das Ende unserer Tage.

Nein – genau so ist es nicht ausgegangen. Sie hat einen anderen, selbstherrlichen, dominanten Typen genommen und mich im Tal der Tränen zurück gelassen.

Kommt Ihnen diese traurige kleine “ich bin verliebt” Geschichte irgendwie bekannt vor?
Warum wir uns verlieben

Männer verlieben sich schneller als Frauen – vor allem wenn sie ein besonders attraktives Exemplar vor sich haben, neigen Männer schnell dazu ihre inneren Barrieren umzuwerfen und sich Hals über Kopf zu verlieben. Warum ist das so? Männer müssen im Gegensatz zu Frauen nicht schwanger werden, nehmen folglich ein weitaus geringeres Risiko auf sich wenn sie eine sexuelle Bindung eingehen. Schon allein deshalb checken Frauen ihren möglichen Sexualpartner sehr genau durch, bevor sie zur Tat schreiten.

Wir verlieben uns vorrangig in Menschen, die ähnliche Wertvorstellungen und Charakterzüge aufweisen, wie wir selbst. Darüber hinaus suchen wir bei unseren potentiellen Partnern aber auch nach Eigenschaften und äußerlichen Merkmalen, die wir selbst nicht zu bieten haben.

Haben wir dann die entsprechende “Traumfrau” vor der Nase, neigen wir schnell und voreilig dazu diese im Sinne von die-eine-oder-keine auf ein Podest zu stellen und zu verherrlichen. Man nennt das auch oneitis und spricht von der so genannten oneeitis.

Aber ich bin verliebt – Die Masche zieht bei Frauen nicht

Wenn es also so weit gekommen ist und Sie in die ich bin verliebt Falle getappt sind, bevor die Frau soweit ist, dann sitzen Sie ganz schön in der Patsche.

Sie denken: “Ich liebe dich doch, würde alles für dich tun und bin immer nett zu dir – warum weißt du mich bloß ab?”

Und sie denkt: “Das ist ja ein echt netter Typ, aber irgendwie geht der mir mit seiner verliebtheit auch ganz schön auf den Keks!”

Selfmade Millionen Club

Sie setzen die Frau unter Druck und hinterlassen sie in dem Glauben, dass sie fortan Ihre kleinen Unzulänglichkeiten ausgleichen müsste und irgendwie für ihr Leben verantwortlich ist. Und das mag die holde Weiblichkeit gar nicht. Frauen suchen nämlich einen männlichen, zupackenden, zeitweise geheimnisvollen Typen, der sie beschützen kann, für Spaß und Abwechslung sorgt und mit sich im reinen – sprich: Zufrieden ist.

Aus dieser Misere herauszukommen ist nicht leicht. Weit einfacher ist es, beim nächsten Mal alles richtig zu machen. Einen Versuch ist es aber dennoch wert.
Dominante Männer haben die besseren Karten

Wenn Sie es geschafft haben, eine Frau zu einem ersten Date zu überreden, haben Sie bereits die halbe Miete in der Tasche. Das ist das erste über das Sie sich im klaren sein müssen.

Die Regel lautet: Wenn es nicht beim (spätestens) dritten Treffen gefunkt hat, dann klappt es auch später nicht mehr mit der Liebe oder einfach nur mit Sex. Die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel. Um zu vermeiden, dass es so weit kommt, habe ich eine kleine Checkliste erstellt wie Sie es besser machen können:

– Sie bestimmen wo das erste Date statt findet und vor allem wann es statt findet

– Ungeeignete Orte und Gelegenheiten sind: Essen gehen – das sollte etablierten Paaren vorbehalten sein, ins Kino gehen – funktioniert eher selten, spazieren gehen – langweilig.

– Geeignete Orte und Gelegenheiten sind: Inlineskaten, Joggen, Fahrrad fahren – Sport im allgemeinen. Mysteriöse Orte und Plätze (alte Brücken, Ruinen, dunkle Innenhöfe, Kirchen,…), Rummelplätze, Konzerte aller Art, Feuerwerke, Pferderennen. Kurz: Alles was die Frau an- und aufregt ohne das Sie selbst noch groß etwas dazu tun müssen.

– Im Vorfeld melden Sie sich genau einmal telefonisch (nach höchstens drei Sms evtl.), um dann sehr zielstrebig einen Termin + selbst gewählte Aktion zu vereinbaren.

– Vorschläge ihrerseits blocken Sie charmant aber entschlossen ab. Ein bisschen so tun als ob Sie der Frau Demokratie zubilligen, kann aber nicht schaden.

– Die Länge des Treffens bestimmen ebenfalls Sie (und kein anderer.). Im Idealfall gehen Sie wenn es am schönsten ist, schließlich wollen Sie das Beste ja fürs nächste Mal aufheben. Oder fürs über- oder übernächste Mal 😉
Als Mann Respekt zurückgewinnen

Spätestens jetzt dürfte Ihnen klar geworden sein was Sie alles falsch gemacht haben, um in die missliche Lage zu kommen in der Sie sich jetzt befinden. Das gleiche Prinzip wenden Sie ab Sofort für Ihre Traumfrau an und selbst wenn Sie das Kind nicht mehr aus dem Brunnen fischen, werden Sie staunen wie viel Respekt Sie bei der Frau auch im fortgeschrittenen Stadium noch erwerben können.