Gesunde Ernährung

Ein Begriff der in aller Munde ist, doch wie definiert man diesen Begriff eigentlich richtig? Was ist gesunde Ernährung wirklich? Spricht man Menschen darauf an, zeigt sich recht schnell, dass zwar jeder über gesunde Ernährung spricht aber kaum jemand wirklich weiß, was darunter eigentlich so genau verstanden wird. Wen wundert es also, wenn gerade über diese Thema ständig neue Ammenmärchen am Start sind? Schaut man sich die Werbung an, dann bekommt man suggeriert, dass die Ernährung, die ein großer Teil der Bevölkerung favorisiert, eben genau als die ideale Form gilt. Wiederrum andere versuchen die Menschen davon zu überzeugen das der Faktor Ernährung nichts mit Gesundheit zu tun hat. Schaut man sich allerdings genauer um, braucht es nicht viel um zu erkennen das der Gesundheitszustand der Menschen immer schlechter wird und das trotz sogenannter Funktionslebensmittel, die von der Lebensmittelindustrie so hoch gepriesen werden. Dies lässt doch nur eine Schlussfolgerung zu, nämlich die, dass die heutige Standardernährung scheinbar doch nicht so ideal für den Menschen ist und das eine absolute Gesundheit ohne gesunde Ernährung absolut unmöglich ist.

Denken hilft

Wie in vielen anderen Bereichen auch, hilft auch hier einmal die eigenen grauen Zellen zu bemühen. Ein wenig darüber nachzudenken und zwar ganz objektiv. Objektiv bedeutet in diesem Fall, über das Thema gesunde Ernährung nachzudenken und dabei die eigenen Vorlieben und Abneigungen bezüglich Nahrungsmittel einmal ganz außen vor zu lassen. Auch das was Werbung und Lebensmittelindustrie in bunten Bildern vorgaukeln, sollte man bei diesen Gedankengängen vergessen. Dann kann man etwas weitergehen. Man kann verschiedene Produkte der modernen Ernährung durchgehen und hinterfragen ob es dieses Lebensmittel ohne die Maschinerie der Lebensmittelindustrie überhaupt geben würde.

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Tiere als Vorbild

Wir Menschen sind ja bekanntlich recht eitel und mögen es so gar nicht mit Tieren verglichen zu werden oder noch schlimmer uns Vorbilder aus dem Tierreich zu nehmen. Doch in puncto gesunder Ernährung sollten wir einmal von unserem Thron herunterkommen und beispielsweise den Schimpansen ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Er hat etwas, was wir Menschen fast verloren haben, oder was uns aberzogen wurde – nämlich Instinkt. Die Tiere haben nämlich einen großen Vorteil, sie brauchen keinen Experten, keine Werbung die ihnen vorschreibt, welche Nahrung gut für sie ist. Rein instinktiv essen sie das, was ihr Körper benötigt und zwar in einem angemessenen Rahmen. Kein Wunder also das im Tierreich die typischen Zivilisationskrankheiten unserer Industriegesellschaft wie beispielsweise Karies oder Übergewicht nicht zu finden sind. Würden wir uns ein Beispiel an dem Ernährungsplan eines Schimpansen nehmen und ihn in Menschennahrung übersetzen, hätten wir eine optimal auf den Menschen ausgelegte Ernährung, die sich wie folgt zusammensetzt:

  • 50% Früchte
  • 40% grünes Blattgemüse, Pflanzen und Wildkräuter
  • 8% Nüsse und Ölsaaten
  • 2% Fleisch

Der Mensch, ein Allesfresser?

Diese Frage kann man eindeutig mit „Nein“ beantworten. Denn der Mensch benötigt nicht Unmengen von Fleisch um sich mit lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. Dafür ist nämlich der menschliche Körper und Organismus gar nicht ausgelegt. Auch hier sollten wir uns ein Beispiel an den Schimpansen nehmen, denn unsere Verdauungsorgane und Gebiss ähneln dem eines Schimpansen.