Gesund Leben, schlafen, essen & arbeiten

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Erde, die Bevölkerung verfügt über eine hohen Bildungsstandard. Gemessen an Staaten wie beispielsweise afrikanischen Ländern, Indien oder weiten Teilen Mittel- und Südamerikas, wo stellenweise flächendeckende Armut herrscht, geht es den ärmsten Deutschen noch gut, da das soziale Netz dafür sorgt, dass niemand verhungert und jeder ein Dach über den Kopf hat. Wir sind ausreichend versorgt mit allen Lebensmitteln, Früchte und Gemüse aus aller Welt werden nach Deutschland exportiert. In jeder Jahreszeit sind alle Nahrungsmittel sofort verfügbar. Während in Deutschland der Überfluss herrscht, verhungern in anderen Staaten die Menschen.

Und obwohl wir alle Möglichkeiten haben, gesund zu leben, verzeichnen die westlichen Industrieländer die höchsten Sterberaten in den Zivilisationskrankheiten Herzinfarkt und Krebs. Wir können gesund leben, tun es aber nicht. Warum? Viele klagen ihr Leid darüber, dass immer alles teurer wird und Obst und Gemüse unerschwinglich ist. Gemessen jedoch am gleichzeitigen Zigarettenkonsum, der die Raucher monatlich 80 bis 100 Euro kostet, sind die Ausgaben für die frischen Vitamine und gesunden Ballaststoffe vergleichsweise gering. Für die Gesundheit sollte man schon mehr Geld übrig haben. Und wer die steigenden Benzinkosten bejammert, kann für den Weg zur Arbeit ja mal das Fahrrad benutzen.

So hat man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Bewegung ist gesund und beugt der Entstehung von Krebs sowie Herz- und Kreislauferkrankungen vor, man spart Benzin und tut zugleich etwas für die Umwelt. Außerdem baut regelmäßige Bewegung den beruflichen Stress ab. Wer täglich durch Sport eine Stunde richtig ins Schwitzen kommt, beugt den Gefahren der Zivilisationskrankheiten vor. Weniger Rauchen, weniger Alkohol und weniger Fett – dafür mehr Sport, Obst und Gemüse – gesund zu leben kann so einfach und so preiswert sein. Warum fangen wir nicht endlich damit an?

Wie kann man gesund essen?

Was gesundes Essen ist, das weiß mittlerweile heute jeder, dazu bedarf es keiner Aufklärungskampagnen mehr. Seit auch die Discounter auf der Biowelle schwimmen, ist gesunde Ernährung in aller Munde. Die zunehmende Fettleibigkeit von Kindern und Jugendlichen allerdings spricht gegen diesen Trend. Aber nicht nur der Nachwuchs ist betroffen. In Deutschland leben die dicksten Menschen Europas. Was das für die Gesundheit bedeutet, weiß eigentlich auch jeder. Bloß gibt es noch so viele Obst- und Gemüsemuffel, dass es vielleicht doch noch einiger Aufklärungskampagnen in Bezug auf gesundes Essen bedarf. Neben regelmäßiger Bewegung ist eine gesunde Ernährung das A und O eines gesunden Lebens.

Eine ausgewogene Ernährung sieht den Konsum von viel Obst und Gemüse vor. Daneben sollte man weniger Weißbrot essen sondern mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. In Obst, Gemüse und Vollkorn sind nahezu alle Vitamine, Eiweiße und Mineralien enthalten, die er menschliche Organismus braucht. Zudem bewirken die täglich zugeführten Ballaststoffe, dass das Verdauungssystem immer in Schwung bleibt und verhindert auf natürliche Art und Weise, dass Darmkrebs entstehen kann. Fleisch sollte nur in Maßen verzehrt werden. Fleisch ist ein wichtiger Lieferant von lebenswichtigen Mineralien wie Eisen, welches in Obst und Gemüse in der Konzentration nicht vorkommt.

Doch sollte es auf dem täglichen Speiseplan nicht den Hauptanteil einnehmen. Wichtig sind essentielle Fettsäuren in Form von Seefisch und Olivenöl. Omega-3-Fettsäuren stärken Herz und Kreislauf und werden für ein einwandfreies Funktionieren von Gehirn- und Nervenzellen benötigt. Zudem halten sie die Blutgefäße geschmeidig und beugen Arterienverkalkung vor. Gesund essen ist nicht so teuer, wie immer beschworen wird. Fettes Fleisch sollte man lieber durch Fisch ersetzen, Anstatt Weißbrot kann man auch zu Vollkornbrot greifen, was nicht teurere ist und Süßigkeiten oder das tägliche Stück Kuchen am Nachmittag kann einem Apfel oder ein paar Weintrauben weichen.

Endlich gesund abnehmen

Gesund abnehmen heißt auf alle Fälle: langsam abnehmen. Alle Diäten, die über einen Zeitraum von ein paar Wochen oder Monaten durchgeführt werden, sind zwar zunächst mit Erfolg gekrönt, aber nach kurzer Zeit stellt sich der berüchtigte Jojo-Effekt ein. Was man zuvor abgespeckt hatte, hat sich innerhalb von ein paar Wochen wieder auf die Hüften gesetzt. Gänzlich abzuraten sind die so genannten Nulldiäten, welche eklatante Folgen für die Gesundheit haben. Durch den kompletten Verzicht auf jegliche feste Nahrung werden dem Körper lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe vorenthalten. Eiweißmangel führt zu Stoffwechselerkrankungen und sogar der völlige Verzicht auf Fett führt zu gesundheitlichen Schäden.

Wer gesund abnehmen will, sollte nichts überstürzen, denn wer sich im April vornimmt, bis zum Juni 15 Kilo abzuspecken, um wieder in den zehn Jahre alten Bikini zu passen, sollte lieber noch ein weitere Jahr warten und die Nahrungsumstellung langsam beginnen. Nahrungsumstellung ist für ein gesundes Abnehmen das A und O. Wer ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen hat, sollte anstatt Fleisch lieber zu Fisch greifen und anstatt Butter zum Braten Olivenöl oder Färberdistelöl verwenden. Ausschlaggebend ist der Verzicht auf Weißbrot, denn Weißbrot macht nur für kurze Zeit satt, weil die darin enthaltenen Kohlenhydrate direkt über den Darm in den Organismus gelangen. Die im Vollkorn eingeschlossenen Kohlenhydrate werden wesentlich langsamer aufgeschlossen – und machen daher länger satt.

Nicht zu vergessen ist der tägliche Verzehr von Obst – und das am besten morgens vor dem Frühstück. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit und so den Stoffwechsel an. Fettarme Zubereitung von Geflügel und Fisch zusammen mit Salaten und frischem Gemüse sättigen über den Mittag.

Wichtig ist das Trinken von viel Mineralwasser oder ungezuckerten Früchte- und Kräutertees. Zu empfehlen sind zwei Liter pro Tag. Gesund abnehmen heißt gesund essen, gesund leben und vor allen Dingen gesund bleiben!

Lachen ist gesund – Stimmt das wirklich?

Lachen ist gesund – in dieser Volksweisheit steckt sehr viel mehr Wahrheit aus medizinischer Sicht als man annehmen möchte. Es ist sogar so gesund, dass in den letzten Jahren die aus Indien stammende Lachtherapie, oder auch Lachyoga genannt, in Form von Seminaren ihren Weg auch nach Deutschland gefunden hat.

Lachyoga ist eine Form des Yoga, bei der das grundlose Lachen (Sanskrit=Hasya) im Vordergrund steht. Die Lachyogaübungen sind eine Kombination aus Dehn- und Atemübungen verbunden mit fiktiven und pantomimischen Übungen, die zum Lachen anregen. Beim Lachyoga soll der Mensch über die motorische Ebene zum Lachen kommen; ein anfangs künstliches Lachen soll so in echtes Lachen übergehen.

Weltweit verbreitet wurde Lachyoga von Madan Katari, einem praktischen Arzt aus Bombay. Er verband Yogatechniken mit Lachübungen und entwickelte daraus eine Methode, die Menschen zum Lachen bringen soll. Kataria gründete 1995 den ersten Lachclub in Indien – 2007 gibt es weltweit mehr als 5.000 Clubs. An jedem ersten Sonntag im Mai feiert die Lachyoga-Bewegung den Weltlachtag.

Selfmade Millionen Club

Beim Lachyoga wird ohne Zuhilfenahme von Witzen gelacht, da nach Katarias Theorie ist die Wirkung des Lachens unabhängig vom Grund des Lachens ist. Es sei daher nicht notwendig, Humor zu haben. Durch Blickkontakt und Gruppendynamik entstehe ein echtes Lachen, das sich verbreitet. Zitat Madan Kataria: “Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich weil wir lachen.“

Die Ergebnisse der Lachforschung weisen darauf hin, dass Lachen gesund ist und das allgemeine Wohlempfinden steigert. Durch das Lachen werden entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt, Stresshormone abgebaut und das Immunsystem gestärkt. Weiterhin wird der Sauerstoffaustausch im Gehirn erhöht, das Herz-Kreislaufsystem aktiviert, die Atmung verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Lachen könne auch helfen, Stress abzubauen. Zudem berichten Teilnehmer von Lach-Seminaren immer wieder, dass sie danach nicht nur eine positivere Grundstimmung hatten, sondern auch freier und kreativer im Denken waren. Also – jeden Tag ein paar Heiterkeitsausbrüche, den lachen ist gesund!

So kannst du endlich gesund schlafen

Es geht doch nichts über einen erholsamen, langen Schlaf, so dass man sich am nächsten Morgen absolut fit und ausgeruht fühlt und den Tag frisch und beschwingt beginnen kann. Bloß ist diese Vorstellung für die meisten Fiktion. Heutiger Alltagsstress, Sorgen, Hektik – all das führt heutzutage dazu, dass immer mehr Menschen unter Schlafproblemen leiden. Gesund schlafen ist für so manchen keine Selbstverständlichkeit mehr.

Doch es gibt es äußere Rahmenbedingungen, die, wenn man sie beherzigt, Schlafproblemen vorbeugen können. Das wichtigste ist, dass ein regelmäßiger Rhythmus eingehalten wird, wobei acht bis neun Stunden Schlaf das Optimum sind. Manche benötigen weniger Schlaf, manche wiederum benötigen mehr als neun Stunden. Doch sollte man sich immer zu den gleichen Zeiten zur Ruhe begeben und zu den gleichen Zeiten aufstehen. Der menschliche Organismus pendelt sich auf diesen regelmäßigen Rhythmus ein und Unregelmäßigkeiten machen sich sofort bemerkbar, auch wenn man sie nicht auf ungesunden Schlaf zurückführen will. Symptome wie Unkonzentriertheit oder erhöhte Gereiztheit sind oft Folgen davon.

Die Regelmäßigkeit sollte man auch am Wochenende beibehalten, sonst kommt es zu dem berüchtigten „Montagssyndrom“. Durch die verbreitete Angewohnheit, sonntags lange zu schlafen, verschiebt sich der ganze Tag, so dass man um ein Uhr nachts noch in Partylaune ist. Das rächt sich dann ausgerechnet am ersten Tag der Arbeitswoche, an dem man unausgeschlafen und schlecht gelaunt zum Dienst erscheint.

Eine ausreichende Belüftung und somit viel Sauerstoff ist für einen gesunden Schlaf unabdingbar. Die Heizung sollte aus sein.

Wer sich abends vor dem Schlafengehen noch einen Schlummertrunk gönnen will – das nur in Maßen und allerhöchstens ein Glas Rotwein. Ein Zuviel führt auf jeden Fall dazu, dass man nicht durchschlafen kann, gegen zwei Uhr in der Früh aufwacht, Probleme wälzt und am nächsten Tag gerädert aus der Tiefschlafphase gerissen wird. Gesund schlafen heißt, ein etwas diszipliniertes Leben zu führen, dann kommt der erholsame Schlaf oft von alleine.

Gesund liegen auf Lattenrost

Wie man sich bettet so liegt man – diese Weisheit trifft auf alle Alltagsbereiche zu aber vor allen Dingen auf das nächtliche Lager im wörtlichen Sinne.

Wer morgens gerädert aufsteht und sich vor akuten Rückenschmerzen nicht mehr bewegen kann, obwohl am Tag zuvor noch alles in Ordnung war, der hat die Nacht nicht richtig gelegen. Gesund liegen ist eine wichtige Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Gesunde Schlaf ist die Basis für allgemeines Wohlbefinden und einen gelungenen Tag. Wer nicht gut geschlafen hat – sprich nicht gut gelegen hat – für den ist der tag meistens gelaufen und man ist froh, wenn man den mühsamen Tag im Büro hinter sich hat, um sich endlich hinlegen zu können.

Warum sollte man also an dieser wichtigen Basis sparen. Gesund zu liegen ist wichtig für die Gesundheit allgemein und deshalb sollte man sich in der Wahl seiner Matratze gut beraten lassen. Sie sollte weder zu hart noch zu weich sein. Gute Matratzen haben an verschiedenen Stellen unterschiedliche Härtegrade. Schwerpunkte sind der Kopf und das Becken. Matratzen also, die diese Schwerpunkte nicht unterstützen führen über Kurz oder Lang zu Rückenproblemen und Verspannungen.

Bei Lattenrosten ist darauf zu achten, dass genügend individuell verstellbare Spangen an den Latten angebracht sind, die man entsprechend Körpergewicht und Körperschwerpunkt verschieben kann.

Wichtig ist auch die Form des Kissens, um gesund zu liegen. Das Kissen sollte den Kopf und Nackenbereich unterstützen. Wer auch nur ein Nacht ohne Kopfkissen verbracht hat, kann sich mit Sicherheit an diese ungemütliche Situation erinnern. Wer gesund liegen will, sollte sich auf jeden Fall in einem Fachgeschäft beraten lassen.

Weitere Frage: Ist die Paranuss gesund?

Die Paranuss ist gesund. Das ist eine unbestrittene Tatsache. Durch die vielen ungesättigten Fettsäuren ist sie gut für das Herz- und Kreislaufsystem. Das in der Paranuss enthaltene Eiweiß liefert Energie. Darüber hinaus sind in Paranüssen noch etliche weitere wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, wie Glukose, Zucker und Stärke. Fast der gesamten Vitamin B-Komplex, der gut für Haut, Haar und Nägel ist, sowie Vitamin E findet man in Paranüssen. Darüber hinaus sorgen die lebenswichtigsten Mineralstoffe für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels und der Blutbildung. Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium und Eisen findet man in der Kombination fast in sonst keiner Frucht oder Nüssen. Die Paranuss ist so gesund, dass man sich von ihr ohne Weiteres ein paar Tage ernähren könnte.

Die Paranuss (auch Amazonasmandel, englisch: brazil nut, brasilianisch: coco) ist ein großer keilförmiger Fruchtkern, benannt nach dem brasilianischen Bundesstaat Pará. Der bis zu 60 Meter hohe Paranussbaum gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen. Den botanischen Gattungsnamen Bertholletia erhielt der Baum zu Ehren des französischen Chemikers Claude Louis Berthollet (1748–1822).

Die 10 bis 40 hartschaligen Samen (im Idealfall 25) befinden sich in einer rundlichen, ebenfalls hartschaligen, Kapselfrucht mit etwa 30 cm Durchmesser und etwa 3 kg Gewicht. Das Verbreitungsgebiet der gesunden Paranuss liegt in den Regenwäldern Südamerikas und insbesondere in Brasilien, Bolivien und Peru. Die Kapselfrüchte stammen nicht aus Pflanzungen, sondern komplett aus Wildsammlungen.

Wegen der besonders harten Schale des Fruchtkerns kommt sie oft geschält in den Handel. Vorteilhafter ist es allerdings, die Nüsse ungeschält zu kaufen, da sie wegen des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren relativ leicht ranzig werden und anfällig für Schimmel sind.