Creatin – Besserer Muskelaufbau

Creatin, auch Kreatin genannt, ist eine organische Säure welche bei Wirbeltieren vorkommt, somit auch bei uns Menschen. Es sorgt dafür, dass unsere Muskeln ausreichend mit Energie versorgt werden. Das Wort Kreatin leitet sich vom griechischen Wort „kreas“ ab, was übersetzt „Fleisch“ bedeutet. Und genau da finden wir auch Creatin. 1832 entdeckte ein französischer Chemiker namens Michel Eugène Chevreul, dass in Fleischbrühe Creatin vorkommt.

Der Mensch könnte diese Säure also über Fleischbrühe oder frischem Fleisch aufnehmen. Etwa die Hälfte wird jedoch vom Körper selbst produziert. Dafür verwendet er Guanidinoacetat, welches ebenfalls vom Körper selbst produziert wird. Ein gesunder, erwachsener Mensch benötigt etwa 1,5 bis 2 Gramm pro Tag.

Welche Aufgabe hat Creatin im Körper?

Neben der optimalen Energieversorgung der Muskeln, hat Creatin jedoch im Körper auch noch andere Aufgaben. Es sorgt außerdem für eine einwandfreie Funktion des Seh- und Hörvorgangs, des Gehirns, der Nerven und sogar für die Fortpflanzung. Leider gibt es Menschen die an einem Creatin-Defizienz-Syndrom leiden. Häufig entstehen daraus schwerwiegende neurologische oder pathologische Störungen. Diese Menschen leiden beispielsweise an geistigen Behinderungen, sehr schwacher Muskulatur oder Epilepsie.

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Wer seinen Körper erhöhten Belastungen aussetzt, wie dies beispielsweise beim Sport der Fall ist, kann eine gezielte Einnahme von Creatin notwendig werden oder zumindest nicht nachteilig sein. Allerdings werden die Mengen, die man einnehmen sollte, oftmals als viel zu hoch angesetzt. Ein Mensch der normal Sport treibt und nicht mit völligem Eifer und Ehrgeiz dahinter steht, benötigt in der Regel kein zusätzliches Creatin. Nur extreme Sportler sollten Creatin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Die gezielte Einnahme bringt unter Umständen jedoch leichte Nebenwirkungen mit sich. Magenblähungen könnten entstehen, ebenso ist Durchfall möglich. Auch Muskelkrämpfe können entstehen, welche jedoch mit der gleichzeitigen Einnahme von Magnesium nicht tragisch sind und nicht zu Verletzungen führen. Für eine genaue Untersuchung empfiehlt es sich einen Sportarzt aufzusuchen. Dieser wird wissen ob eine zusätzliche Einnahme notwendig ist.