Pollen – Auslöser für Heuschnupfen

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Pollen sind die häufigsten Allergieauslöser. Sie sind verantwortlich für den Heuschnupfen, der vielen Menschen die Freude an Frühling und Sommer verdirbt. Es gibt viele verschiedene Pollen. Die wichtigsten sind:

  • Baumpollen (u. a. Haselnuss, Erle, Birke)
  • Gräser- und Getreidepollen (z.B. Roggen)
  • Kräuterpollen (Beifuß)

Die Pollen fliegen zu unterschiedlichen Jahreszeiten, je nach dem, wann die Pflanzen blühen. Allergiker leiden also „nur“ während der Saison unter den Symptomen. Wer den Allergenen aus dem Weg gehen will, muss darum genau Bescheid wissen, wann welche Pollenarten unterwegs sind. Dabei helfen Pollenflugkalender, in denen der Pollenflug für das ganze Jahr eingetragen ist. Wer’s etwas genauer wissen möchte, kann unsere Informationen zum Pollenflug nutzen: Diese verraten Ihnen, mit welchen Pollen Sie heute, morgen und übermorgen in Ihrer Region rechnen müssen.

Der Pollenflug verändert sich

Wer gegen Frühblüher – also Birke, Erle, Hasel oder Weide – allergisch ist, dürfte in den letzten Saisons eine unangenehme Überraschung erlebt haben: Dieser Pollenflug ist mittlerweile fast drei Wochen früher dran als noch vor wenigen Jahren. Und dies lässt sich auch bei anderen Pollenarten erkennen. Besonders gemein ist: Dass die Allergie-Saison früher startet, heißt leider nicht, dass sie auch früher wieder aufhört, und auch die Anzahl der Pollen ist stark angestiegen.

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Schuld ist der Klimawandel

Dass der Pollenflug sich in den letzten Jahren so deutlich verändert hat, liegt Experten zu Folge an der Erderwärmung. Das Frühjahr wird immer wärmer, darum blühen auch die Bäume immer früher und die Pollen fliegen ungewöhnlich frühzeitig. Die Klimaforscher beunruhigt auch, dass sich durch das veränderte Klima immer mehr Pflanzen verbreiten, die eigentlich in viel wärmeren Gegenden wachsen. Dazu zählt auch das sogenannte „Ragweed“ oder Traubenkraut, das auch als Ambrosia bezeichnet wird. Die Pollen dieser Pflanze können heftige allergische Reaktionen auslösen.

Vorsicht, Etagenwechsel!

Die Pollenallergie selbst ist für die meisten Patienten schon schlimm genug. In der Saison hat man fast ununterbrochen Beschwerden wie gereizte Augen oder Schnupfen, traut sich ohne Taschentücher und entsprechende Medikamente kaum aus dem Haus und möchte sich in der eigentlich schönsten Zeit des Jahres am liebsten zu Hause einschließen. Heuschnupfen-Geplagten droht aber auch ständig, dass sich die Allergiesymptome auf die unteren Atemwege ausbreiten und zu den anderen Beschwerden ein chronisches Asthma hinzukommt. Man spricht dann von einem Etagenwechsel.

Es muss aber nicht zum Etagenwechsel kommen: Mit einer Immuntherapie kann man vorbeugen, so dass die Allergie die unteren Atemwege gar nicht erst angreift. Wenn Sie Fragen zu dieser Behandlungsform haben, wenden Sie sich ruhig an Ihren Allergologen! Übrigens: die Immuntherapie gegen Heuschnupfen kann man auch saisonal durchführen!